Festigkeitsnachweis

Für Konstrukteure und Berechnungsingenieure im Maschinenbau und in verwandten Bereichen der Industrie existiert seit 1994 die FKM-Richtlinie für den rechnerischen Festigkeitsnachweis. Die FKM-Richtlinie wurde unter der Federführung der IMA Dresden im Auftrag des Forschungskuratoriums Maschinenbau e.V. (FKM) entwickelt.

 

Die Richtlinie basiert auf ehemaligen TGL-Standards, der früheren Richtlinie VDI 2226 und weiteren Quellen.

Die FKM-Richtlinie

  • ermöglicht den rechnerischen Festigkeitsnachweis für stab-, flächen- und volumenförmige Bauteile unter Beachtung aller relevanten Einflüsse,
  • beschreibt den statischen und den Ermüdungsfestigkeitsnachweis, letzteren je nach Beanspruchungscharakteristik als Dauer- oder als Betriebsfestigkeitsnachweis,
  • ist anwendbar für Bauteile, die mit oder ohne spanabhebende Bearbeitung oder auch durch Schweißen hergestellt werden,
  • erlaubt die Bewertung von Nennspannungen wie auch örtlicher, elastisch bestimmter Spannungen, die mittels elastizitätstheoretischer Lösungen, Finite-Elemente- oder Randelement-Berechnungen oder aus Messungen erhalten werden.

Für all diese Anwendungsfälle gilt ein einheitlich strukturierter Berechnungsablauf. Dieser ist zum überwiegenden Teil zwangsläufig. Der Anwender hat nur wenige Entscheidungen zu treffen.

 

Die praktische Durchführung des Festigkeitsnachweises erfolgt mit dem Berechnungssystem RifestPlus.



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